Ziel des Spiels

Turniermodus

Meisterschaft

So wird gespielt

Die Spieler*innen werden gleichmäßig auf die vorhandenen Tische aufgeteilt. An einem Tisch sitzen maximal acht. An jedem Tisch befinden sich insgesamt drei Skatdecks die gemeinsam gemischt werden. Wer mit dem Mischen beginnt bestimmt der Tisch möglichst demokratisch selbst. Im Notfall ist es einfach der, der sich zuletzt an den Tisch gesetzt hat (den letzten beißen die Hunde). Er verteilt an jede Spieler*in sechs Karten und deckt eine Karte für den Ablagestapel auf. Es beginnt, wer links vom Mischenden sitzt. In der Folgerunde wird die Aufgabe der Mischer*in nach links weitergegeben.

Obacht: Die erste aufgedeckte Ablagekarte wirkt grundsätzlich pro beginnende Spieler*in. Das bedeutet, dass er sich bei einem Buben selbst die Farbe wünschen darf und beginnt. Eine negative Karte gilt nur dann zum Start, wenn die beginnende Spieler*in das so wünscht.

Wer „dran“ ist, muss entweder eine Karte passend zur obersten des Ablagestapels legen, oder aber eine Strafkarte ziehen, sollte er nicht spielen können. Eine passende Karte bedeutet, dass sie entweder in Farbe (Pik, Kreuz, Herz, Karo) zur Vorgängerkarte passt, oder aber in der Art der Karte (7, 8, 9, 10, etc.). Wer eine Strafkarte gezogen hat, darf nicht mehr ablegen, ihr / sein Zug endet sofort.

Grundsätzlich gilt beim Mau-Mau ein Zugzwang! Ich muss also entweder eine Karte ablegen oder aufnehmen um meinen Zug zu beenden.

Jede Karte, außer der Zehn, Dame, König und As hat eine besondere Funktion, die das Spiel beeinflussen kann:

Die Sieben: Der nächste Spieler muss zwei Strafkarten ziehen, es sei denn er hat selbst eine Sieben auf der Hand. Mit dieser Sieben darf er verlängern. Für jede Sieben, die verlängert wird, steigt auch die Anzahl der Strafkarten jedes Mal um Zwei. Dies geschieht solange, bis ein Spieler nicht mehr verlängern kann und die Strafkarten ziehen muss.

Die Acht: Der nächste Spieler muss aussetzen, es sei denn er hat selbst eine Acht auf der Hand. Diese darf er spielen und kann somit verlängern. Der nächste Spieler müsste aussetzen, es sei denn auch er hat eine Acht zum verlängern. Dies setzt sich soweit fort, bis jemand aussetzen musste.

Die Neun: Legt eine Spieler*in eine Neun, so ist sie / er erneut dran! Man beachte hierbei den o. g. Zugzwang! Man kann de facto das Spiel nicht mit einer Neun beenden.

Sonderrolle Bube: Der Bube ist beim Mau-Mau eine ganz besondere Karte, denn er hat mehrere Funktionen!

Punkte

Turnierpunkte